Aarg. Kantonaler Schwingerverband
 
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NEWS
Exklusiv- Interview mit Roman Wyler
19.03.2019, PA

Der neue Kampfrichterverantwortlicher des NWSV stellt sich vor.

Der neu gewählte Kampfrichterverantwortliche des NWSV kommt vom Aargau und hat schon einige Jahre im Schwingsport verbracht. Der 38-jährig Roman ist verheiratet und Vater einer Tochter. Er absolvierte nach der obligatorischen Schulzeit eine Berufslehre als Radio- TV Elektriker jetzt tätig im Bauwesen als Bauleiter.

Seine ersten Berührungen mit dem Schwingsport reichen zurück ins Jahr 2002, als er die ersten Trainings im SK Baden-Brugg besuchte und dieser als erfolgreicher Kranzschwinger 2013 auf dem Homberg beendete. Seit 2014 amtete er als Kampfrichter. Seit 2011 im Vorstand des SK Baden-Brugg, zuerst als Kassier dann als Vizepräsident, übernahm er 2017 das Amt des Präsidenten des SK Baden-Brugg und im selben Jahr Mitglied im Aargauer Kantonal Vorstand als Protokollführers. Im Januar, nach dem Rücktritt von Erich Widmer, stellte er sich zur Wahl als neuer Kampfrichterverantwortlicher des NWSV. Mit diesem Amt ist er zugleich Mitglied der ESV Kampfrichter Kommission und er wurde am 26. Januar 2019 an der DV in Wittnau einstimmig gewählt.


War es für dich schon immer klar, nach der aktiven Schwinger Karriere Kampfrichter zu werden? Wer hat dich Inspiriert?

Ganz im Gegenteil, ich konnte mir während meiner aktiven Zeit nie vorstellen als KaRi eine zweite Laufbahn zu absolvieren. Da wir im SKBB bei meinem Rücktritt aber zu wenig Kampfrichter auf der Liste des AKSV hatten, wurde ich mehr oder weniger dazu ¨verdonnert¨. Es hat sich aber schnell herausgestellt, dass mir die KaRi-Arbeit Freude bereitet und so sind immer mehr Einsätze dazugekommen.

Was ist deine Motivation, um dieses anspruchsvolle Amt zu übernehmen?

Die Arbeit der KaRi wird immer wie anspruchsvoller. Die mediale Präsenz ist enorm und Dank all der Smartphones können allfällige unglückliche Entscheide der KaRi festgehalten und publiziert werden. Somit ist eine fundierte technische Ausbildung der KaRi unbedingt nötig.
Ausserdem hatte ich als aktiver KaRi mit Kritik an den Verantwortlichen nie gespart, sofern sie denn angebracht war, und erhalte so die Chance das Kampfrichterwesen nach meinem Gutdünken mitzugestalten.

Welche Erwartungen hast du an den Verband?

Alle die sich in irgendeiner Form für den Schwingsport einsetzen machen dies auf freiwilliger Basis und opfern teilweise Ihre ganze Freizeit dafür. So finde ich es nur richtig, wenn die Kampfrichterarbeit im gleichen Masse respektiert und geschätzt wird wie die Athleten welche den Sport ausüben. Dies erreichen wir nur wenn wir auf allen Stufen auf Augenhöhe kommunizieren.

Und welche an die Kampfrichter?

Wie bereits angesprochen, wird die KaRi Arbeit immer anspruchsvoller. Nicht jeder bringt das Nervenkostüm mit, z.B. in einem Schlussgang an einem Bergkranzfest unpopuläre Entscheide zu treffen. Somit ist die Selbsteinschätzung sehr wichtig und damit die stufengerechte Einteilung der Kampfrichter. Ausserdem sollten die KaRi konstruktive Kritik gut aufnehmen und umsetzen können.

Was sind Deine persönlichen Ziele?

Mir ist es ein Anliegen, den Respekt, welche die KaRi seitens Athleten, Funktionären und Schwingfestbesuchern verdient haben, zu festigen. Dies gelingt nur mit einer guten Ausbildung und stufengerechter Einteilung der Kampfrichter.

Du bist gleichzeitig noch Präsident des SK Baden-Brugg, wie kriegst du alles unter ein Dach?

Da ich im SKBB ein hervorragendes Vorstandsteam hinter mir habe, werde ich in diesem Bereich natürlich stark entlastet. Meinem Vorstand gilt somit auch ein herzliches Dankeschön.

Was ist das Schönste als Kampfrichter nach einem Schwingfest?

Sicherlich das kalte Bier…
Es ist ein befriedigendes Gefühl, wenn es dir als Kampfrichter gelingt, den ganzen Tag konzentriert und fehlerfrei zu bleiben und so zu einem gelungenen Fest beigetragen zu haben.

Dein schönstes Erlebnis als Kampfrichter war?

Das gibt es diverse Momente, welche mir in Erinnerung bleiben werden. Z.B. die ersten Schlussgänge, die ich werten durfte oder die ersten Einsätze an den Bergfesten, welche sehr speziell waren.
Gefreut haben mich immer auch die positiven Rückmeldungen der Schwingfestbesucher.

Ihr Kampfrichter seid zu dritt am Platz und von aussen hat man das Gefühl, ihr seid eine verschworene Truppe, ist das wirklich so?

Das kann man sicher so sagen. Insbesondere im Aargau, wo ich ja die meisten Kampfrichtereinsätze geleistet habe, waren wir eine sehr harmonische und gut funktionierende Truppe. Ich bin mir aber sicher, dass dies auch auf die anderen Kantonalverbände in der NWS zutrifft.


Ich wünsche Dir viel Freude und eine Gute Hand in deinem neuen Amt.